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Unter Extremsport versteht man Sportarten, bei denen die Grenzen des "normalen" Sports überschritten werden. Extremsport bedeutet für den Sportler eine besondere Herausforderung und ist oft mit hohem Risiko verbunden. Beispiele sind alpine Expeditionen, (Solo-)FreeClimbing, Base-Jumping, Mountainflying, Eisschwimmen, Skydiving, Tieftauchen, Einhandsegeln, Motorradakrobatik, Wildwasserschwimmen, Tow-in Surfen etc,
Was ist Extremsport?: Die Beurteilung eines
Sportes als „Extremsport“ ist vielfach subjektiv; der Übergang von der
normalen sportlichen Herausforderung ist fliessend. So können viele gängige
Sportarten durchaus zum "Extremsport" werden, wenn sie exzessiv
und mit erhöhtem Risiko betrieben werden: Auch Mountainbiken, Skilaufen,
Klettern oder Langstreckenlauf kann sehr "extrem" sein. Einige Extremsport-Arten: Base-Jumping
ist Fallschirmspringen von Brücken, hohen Gebäuden, Felsen u.ä.
Es wird auch als Objektspringen bezeichnet. Base-Jumping ist in Deutschland
aufgrund der komplizierten rechtlichen Bestimmungen (luftsportrechtliche
Genehmigung ist nötig) kaum verbreitet. In der Schweiz, Italien,
Frankreich oder Norwegen beispielsweise aber kann man die bekannten Felsen
ohne Genehmigungsverfahren nutzen. FreeClimbing
ist das Klettern ohne technische Hilfsmitteln zur Fortbewegung (wie sie
beim sog. "Technischen Klettern" eingesetzt werden). Nur beim
Solo-Freeclimbing sind Seile und Haken auch als Sicherungsmittel verboten;
der normale Freikletterer ist gesichert. Interessante Ziele der Freeclimber gibt es u.a. in Norwegen; auch einige Gebiete in der Tramuntana Mallorcas eignen sich, zumal gerade auf Mallorca viele andere Freizeitmöglichkeiten bestehen, mit denen der Freeclimbing-aufenthalt verbunden werden kann. Auch Surfen kann sehr extrem betrieben werden, z.b. beim Tow-In Surfen. Die besten Möglichkeiten dazu bestehen sicherlich auf Hawaii mit seinen ausserordentlichen Riesenwellen. Aber auch in Europa gibt es eine unter Kennern berühmte Küste: |
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Nördlich
von Lissabon in Portugal gibt es das 10.000-Einwohner-Städtchen
Nazaré mit dem Fort São Miguel. Hier kann man vom sicheren
Ufer aus Riesenwellen von geradezu unglaublicher Höhe beobachten,
die sich aufgrund der besonderen untermeerischen Bodenstruktur dort
auftürmen. Es ist dies der Küstenabschnitt, an dem der weltbekannte
Surfer Garett McNamara am 9.11.2011 eine 30-Meter-Welle geritten
hat - die höchste Welle, die jemals bezwungen wurde.
Die Sportler werden vom Jetski oder noch besser vom Hubschrauber in die Welle gezogen ("tow-in") und können dann die Wellen abreiten. Tow-In Surfen ist ausgesprochen gefährlich und - wie die meisten Extremsportarten - auch ziemlich belastend für die Umwelt. Schwere Verletzungen bis hin zu Todesfällen sind leider nicht selten; selbst ausgesprochene Profis sind davor nicht sicher, denn das Gewicht und der Sog der Riesenwellen ist gewaltig. Insofern ist Tow-In Surfern auch ganz sicherlich zum (teuren) Helikopter zu raten, der im Unglücksfall bei der Rettung und Bergung von Verletzten besser und schneller helfen kann.
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war am 12.01.12
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